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Universitätsmusikdirektor
Helmut Freitag wurde in Bad Kreuznach/Rheinland-Pfalz geboren. Seine
Studien absolvierte er an der Musikhochschule und
Universität Saarbrücken, Düsseldorf und Genf. Nach dem
Staatsexamen in Geschichte und Musik für das Lehramt an
Gymnasien sowie dem Musiklehrerexamen mit Hauptfach
Orgel (mit Auszeichnung), legte er das evangelische
A-Kantorenexamen und die Konzertreifeprüfungen als
Pianist und Organist ab. Seine Orgellehrer waren Prof.
André Luy, Lausanne und Prof. Lionel Rogg, Genf. Dort "examen
de perfectionnement" in Orgel. Seine Klavierlehrer waren
Prof. J. Micault und Prof. N. Barrett. Das
Orchesterdirigentendiplom schloss er in der Klasse von
GMD Prof. H. Drewanz mit Auszeichnung ab.
Nachdem er von 1988 bis 1991 Leiter der Musikschule des Landkreises
Kaiserslautern war, wurde er am Ostermontag 1991
Bezirkskantor der Dekanate Kaiserslautern und Otterbach
mit Sitz an der Stiftskirche Kaiserslautern. Ebenfalls
seit 1991 hat er einen Lehrauftrag an der
Musikhochschule Heidelberg-Mannheim für
Gesangskorrepetition.
Neben Preisen bei Wettbewerben hat er vielfach für
verschiedene Rundfunkanstalten Produktionen erstellt.
Im Rundfunkorchester des SWR spielte er als freier Mitarbeiter von 1990 bis 2007
(Fusion zur DRP) die Tasteninstrumente.
Im März 2001 wurde er zum Kirchenmusikdirektor ernannt
und übernahm im Jahr 2000 die künstlerische Leitung der Konzertgesellschaft Bad Kreuznach.
Mit dem Kammerorchester Kaiserslautern, das er seit 1989 leitet,
ist er mehrmals in die USA, nach Skandinavien, die Schweiz und Italien gereist.
Seine solistischen Orgelkonzerte haben ihn in nahezu alle europäischen Länder,
nach Island, Japan und Südkorea geführt.
Sowohl mit Orchester als auch mit Chor liegen CD-Aufnahmen vor.
Die CD "Frisch gestrichen!" des Kammerorchesters Kaiserslautern bringt
neben Händel, Bartok, Sibelius auch Ersteinspielungen von Harald Genzmer und Roland Leistner-Mayer.
Seine CD "Geburtstagskonzert für J.S. Bach" mit bekannten Orgelwerken diente
als Grundstock für ein spielbares Glockenspiel (47 Glocken)
in der Stiftskirche Kaiserslautern.
Seit dessen Installierung im Mai 2009 spielt er das Glockenspiel als
1. Carilloneur und hat auch alle Stücke des täglichen automatischen Spieles eingespielt.
Mit Beginn des Sommersemesters 2002 wurde er als Universitätsmusikdirektor an die Universität des Saarlandes berufen.
Januar 2005: musikalischer Botschafter der Stadt Kaiserslautern mit Orgelkonzert in Tokio.
Im November 2006 unterrichtete er als Gastdozent an der Hanil University in Jeonju/Südkorea Orgel und Chorleitung.
Im Dezember 2006 erhielt er den Kunst- und Kulturpreis der Stadt Bad Kreuznach.
Ernennung zum Professor durch die Universität Saarbrücken im Januar 2007.
Im Jahr 2009 spielte er an mehreren Orten das vollständige Orgelwerk von Felix Mendelssohn.

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